Verbände in der Allianz der freien Künste

Gründungsverbände
Bund der Szenografen
Bundesverband Freie Darstellende Künste
Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum
Verband freier Ensembles und Orchester in Deutschland
Union Deutscher Jazzmusiker
Verband Deutscher Puppentheater
Vereinigung Alte Musik

Weitere Verbände in der Allianz der Freien Künste
Bundesverband Tanz in Schulen
Dachverband Tanz Deutschland
Hans Flesch Gesellschaft – Forum für akustische Kunst
Verband der HörspielRegie
Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik
Deutscher Komponistenverband
Deutscher Textdichter-Verband
Gesellschaft für Neue Musik


• Gründungsverbände

Bund der SzenografenBund der Szenografen

Der Bund der Szenografen wurde 1990 in Berlin als Berufsverband gegründet. Die Mitglieder sind Bühnen-, Kostüm- und Masken­bild­ner*innen, Puppengestalter*innen und Puppen­theateraustatter*innen, Videokünstler*innen und Lichtde­signer*in­nen für Theater sowie Szenen- und Kostüm­bildner*innen für Film, Fernsehen und Video.

Der Bund informiert seine Mitglieder über branchenbezogene Themen via Website, News­letter und Facebook. Fachliche Diskurse und kolle­gia­ler Austausch finden bei Vor­­trägen und Symposien, Mitglie­derver­sammlungen, Messen, Partys und Weiter­bildungsworkshops statt. Der Bund bietet Mit­gliedern eine vertragsrechtliche Erst­beratung des Juristen Oliver Fabian Kummer an und macht er­folgreiche Lobbyarbeit. So konnte 2014 eine gesetzliche Fest­schreibung des sieben­prozen­tigen Umsatzsteuer­satzes er­wirkt werden. 2016 führte der Verband in Kooperation mit der Uni­versität Pots­dam eine wis­senschaftliche Erhebung zur Arbeitssituation freiberuflich tätiger Büh­nen- und Kostüm­bild­ner*innen durch und entwickelten daraus ein Reformpaket. 2015 erreichte der Bund der Sze­nografen die Beteiligung Deutschlands bei der Prager Quad­riennale.

www.szenografen-bund.de


Bundesverband Freie Darstellende KünsteBundesverband Freie Darstellende Künste

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK), bis 2015 Bun­desverband Freier Theater, ist der Dachverband der 16 Lan­des- sowie der drei asso­ziier­ten Verbände der freien darstellen­den Künste in Deutsch­land. Er wurde 1990 ge­grün­det und ist heute einer der deutsch­landweit größten Theaterverbände. Er vertritt auf der Bundesebene die Interessen seiner rund 1.200 Mit­glieder. Das sind sowohl Ein­zel­ak­teur*in­nen als auch Gruppen, Tanz- und Theater­häuser aller Sparten sowie Produktionsbüros.

Ins­ge­samt repräsentiert der Ver­band ca. 20.000 Tanz- und Theater­schaffende in Deutsch­land. Der BFDK ist Impuls­geber für Diskurse und fach­lichen Austausch, er bietet Qua­lifizie­rungs­angebote für seine Mit­glieder, informiert die Öffent­lichkeit und berät Politik, Ver­wal­tung und Wirtschaft. Zen­trale Anliegen sind, die öffentliche Wahrnehmung der Arbeitspraxis und die Anerken­nung der Akteur*innen um­­fassend zu befördern, die sozialen und wirtschaf­tlichen Rah­­menbedingungen der Tanz- und Theaterschaffenden nachhaltig zu verbessern, ver­bind­liche soziale Mindest­standards zu formulieren und zu entwickeln sowie die euro­pä­ische und in­ternationale Vernetzung kontinuierlich zu stärken.

www.darstellende-kuenste.de


Theater im oeffentlichen RaumBundesverband Theater im Öffentlichen Raum

Der Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum e. V. (Gründungsjahr 2006) hat sich zum Ziel ge­setzt, Theater im Öffentlichen Raum  in Deutsch­land als eigenständige Kunst­form und als selb­stän­diges Kulturgenre zu etablieren. Der Verband ver­steht sich als Interessenvertretung und Netzwerk auf nationaler und internationaler Ebene. Er setzt sich für die Anerkennung von Theater im Öffentlichen Raum und für die Ver­besserung von Produktions- und Präsentationsmöglichkeiten ein. Die Mitglieder sind Ein­zelkünstler und Ensembles, Produzenten, Agenten, Veranstalter sowie Kulturschaf­fende, die professionell in diesem Bereich arbeiten. Erste Erfolge sind u.a. die Einrich­tung eines Archivs in 2011 im Mime-Centrum Berlin und die Projektförderung Sonder­pro­jekt »Theater im öffentlichen Raum« 2014 über den Fonds Darstellende Künste.

Im Jahr 2012 hat der Verband eine Publikumsbefragung bei verschiedenen Festivals durch­­geführt. Die Ergebnisse wurden in ein Papier »Zuschauerbe­fragung Straßenthea­ter Festivals in Deutschland« veröffentlicht.

www.theater-im-oeffentlichen-raum.de


FrEO – Verband freier Ensembles und Orchester in Deutschland

FrEO ist der neue Verband freier Ensembles und Orchester in Deutschland, den renom­mierte Klangkörper wie das Ensemble Modern, das Freiburger Barockorchester, das Mahler Chamber Orchestra, das Ensemble Resonanz, das Ensemble Musikfabrik, die Kammer­akademie Potsdam, das Ensemble Kaleidoskop, das ensemble mosaik und das ensemble recherche 2016 mit dem Ziel gegründet haben, Musiker*innen eine Stimme zu geben, die ihre professionelle künstlerische Tätigkeit in hohem Maße selbstbestimmt ausüben.

Seit mehr als 30 Jahren sind freie Ensembles und Orchester mit herausragender Qualität und speziellen künstlerischen Profilen der Innovationsmotor für das Musik­leben in Deutschland. Zugleich bilden diese Klangkörper modellhafte Organisa­tionen, in denen die Musiker*innen als Unternehmer an entscheidenden Fragen ihrer beruf­lichen Wirklichkeit partizipieren. Die gesetzlichen Rahmen­bedin­gungen und Förder­strukturen bilden den gewichtigen Beitrag der freien Ensembles zur Qualität, Breite und Dyna­mik des Musiklebens in Deutschlands und dessen internationaler Ausstrahlung nicht in ausreichendem Maße ab.

Hier setzt FrEO an und sensibilisiert Entscheidungsträger, ist Ansprechpartner für kul­tu­relle und sozialpolitische Akteure, berät seine Mitglieder in für die Verwaltung der Klangkörper relevanten Themenbereichen und macht Errungenschaften und Erfolge sowie Bedingungen und Strukturen freier Ensembles und Orchester öffentlich.

Info: Krause(at)ensemble-mosaik.de


Union deutscher JazzmusikerUnion Deutscher Jazzmusiker

Seit über 40 Jahren vertritt die Union Deutscher Jazzmusiker e. V. (UDJ) die Interessen der Jazzmusikerinnen und Jazzmu­si­ker in Deutschland gegenüber gesetz­geberischen, politischen und kulturfördernden Instanzen auf Bundesebene. 1973 von re­no­mmierten Persönlichkeiten der Jazzszene ins Leben geru­fen, tritt die UDJ seither für den Jazz in der Bundesrepublik ein. Nach einer Neustrukturierung im Jahr 2012 hat sich die UDJ als Berufs- und Fach­verband und damit als wichtiger kulturpolitischer Ansprechpartner in Deutschland etabliert. In enger Zusammenarbeit mit der Bundeskonferenz Jazz, Landesarbeitsgemeinschaften, Interes­sen­gemeinschaften sowie jazznahen Institutionen und Verbänden wurden viele Meilen­steine auf dem Weg zu angemessenen Lebens- und Arbeitsbedingungen für Jazzmu­siker*innen in Deutsch­land erreicht.

Die UDJ ist Gründungs-, Vorstands- und Kuratoriumsmitglied des Bundesfonds für zeit­genös­sische Musik. UDJ-Vertreter sind in nationalen und internationalen Gremien und Organi­sationen vertreten, zu denen auch der Deutsche Musikrat, die Kultur­politische Gesellschaft und die Künstlersozialkasse gehören. Die UDJ entsendet Experten in Ju­rys von u. a. Spiel­stät­ten­programmpreis APPLAUS, Initiative Musik, SWR-Jazz­preis und Jugend jazzt.

www.u-d-j.de


Verband Deutscher Puppentheater e.V.Verband Deutscher Puppentheater

Der Verband Deutscher Puppentheater e. V. wurde 1968 als erster frei­er Theater­ver­band Europas gegründet. Er ist die berufsständische Ver­tretung der professionellen Puppen- und Figurentheater in Deutsch­land.

Zu den Aufgaben des Verbandes gehören der Austausch von Informa­tionen, die Ver­mitt­lung von Kontakten, Diskussionen über künstlerische Entwicklungen sowie die be­rufliche Interes­senvertretung der Mitglieder in verschiedenen kulturpolitischen Gre­mien. Der VDP steht für basisdemokratisches Arbeiten, die Anerkennung der Vielfalt und des Plura­lis­mus in der Puppen­spielkunst.

Der Verband kooperiert mit dem Weltverband der Puppenspieler UNIMA e. V. und ist as­so­ziiertes Mitglied im Bundesverband Freie Darstellende Künste e. V. (BFDK), dem Welt­­verband der Kinder- und Jugendtheater ASSITEJ e. V. und im Deutschen Kultur­rat/Rat für Darstellende Kunst und Tanz. Desweiteren ist er Mitglieds­organisation im Fonds Darstellende Künste.

Der VDP unterhält Archive und Sammlungen und ist Herausgeber der Theater­zeit­schrift »Puppen, Menschen und Objekte«.

www.vdp-ev.de


Vereinigung Alte MusikVereinigung Alte Musik

Die 2012 gegründete Vereinigung Alte Musik (VAM) ist die erste und ein­zige bundesweite Berufsvertretung für die Künstler im Bereich Alte Musik. Basierend auf dem Grundgedanken, Musik jeweils im Kontext ihrer Ent­stehungszeit und auf Instrumenten der jeweiligen Epoche zu interpre­tieren, hat die künstlerisch-for­schende Arbeit der Musiker in der Alten Mu­sik (über 230 Ensembles allein in Deutschland) in den letzten Jahrzehnten die Spiel- und Hörgewohnheiten im gesamten klassischen Musikbetrieb maßgeblich verändert, die Spielpläne der Festivals und Opernhäuser auf­gebrochen und die Curricula der Hochschulen erobert.

Die Musiker arbeiten ausschließlich freischaffend, eine institutionelle Verankerung der Alten Mu­sik in Form von staatlichen oder städtischen Orchestern gibt es in Deutsch­land nicht. Die da­raus resultierende Unabhängigkeit und künstlerische Eigen­ständigkeit werden wertge­schätzt, gehen aber einher mit unsicheren und zumeist unge­regelten Arbeitsver­hältnis­sen.

Die VAM setzt sich ein für eine Anerkennung der spezifischen Arbeitsweisen der Alten Musik. Sie bündelt die Interessen der »Alte Musik-Szene«, fördert den Diskurs innerhalb der Kolle­gen­schaft und dient als Ansprechpartner für die Politik, mit dem Ziel, die arbeits- und sozial­rechtlichen Bedingungen für die freischaffenden Musiker nachhaltig zu verbessern.

www.v-a-m.org


• Weitere Verbände in der Allianz der Freien Künste

Bundesverband Tanz in SchulenBundesverband Tanz in Schulen

Der Bundesverband Tanz in Schulen e. V. ist ein 2007 gegründeter, bundesweit tätiger Verband, der den zeitgenössischen Tanz in der kulturellen Bildung vertritt und sich für dessen Verbreitung im Rahmen kultureller Bildungsangebote einsetzt. Seit Gründung hat sich sein Betätigungsfeld massiv erweitert und geht weit über den Bereich »Tanz in Schule« hinaus. Der Verband versteht sich als Plattform für Akteure aus dem Feld der Tanzkunst und gestaltet, basierend auf dem Know-How seiner Mitglieder, ein Netzwerk für Erfahrungsaustausch und zur Erarbeitung kriteriengebundener Grundlagen. Mitglieder des Verbands sind Einrichtungen und Fachleute, die Tanzkunst professionell betreiben, vermitteln und erforschen als auch lokale Projekte und Einzelinitiativen. Ein Kernstück seiner Arbeit ist die Qualitätsentwicklung und -sicherung der Vermittlung von Tanzkunst an Kinder und Jugendliche. In diesem Kontext erarbeitete der Bundesverband einen Qualitätsrahmen für zeitgenössische Tanzangebote in der kulturellen Bildung, der kontinuierlich diskutiert und weiterentwickelt wird.

www.bv-tanzinschulen.de


Dachverband Tanz DeutschlandDachverband Tanz Deutschland

Der Dachverband Tanz Deutschland – Ständige Konferenz Tanz arbeitet seit 2006 als bundesweite Plattform des künstlerischen Tanzes in Deutschland. Gegründet aus dem Bewusstsein der Akteure, dass der Tanz in der politischen Landschaft der Bundesrepublik mit einer Stimme sprechen muss, funktioniert der Dachverband Tanz heute als Verbund der herausragenden Verbände und Institutionen für den künstlerischen Tanz in Deutschland – übergreifend über ästhetische Differenzen, unterschiedliche Produktionsweisen und spezifische Berufsfelder im Tanz. Damit vertritt er nicht allein freie Tanzschaffende, sondern setzt sich insgesamt für die Stärkung des Tanzes ein – im freien Bereich und an den Stadt- und Staatstheatern. Der Dachverband erarbeitet Positionspapiere und Konzeptionen für die Förderung des Tanzes in Deutschland, er realisiert Kampagnen und Initiativen und setzt diese in seinen Projekten um. Seit 2016 ist er an den bundesweiten Förderprogrammen »Tanzpakt«, »Tanzland« und »Exportförderung Fokus: Tanz« beteiligt. Der Dachverband ist offen für weitere Mitglieder, er strebt die enge Kooperation mit den bundesweiten Verbänden, Institutionen und Interessensvertretungen der darstellenden Künste an.

www.dachverband-tanz.de


Hans Flesch Gesellschaft - Forum fuer akustische KunstHans Flesch Gesellschaft – Forum fuer akustische Kunst

Die Hans-Flesch-Gesellschaft, 2010 gegründet, verdankt ihren Namen einem der Pioniere des deutschen Rundfunks: Hans Flesch war der Autor und Regisseur des ersten deutschen Hörspiels Zauberei Auf Dem Sender, ausgestrahlt am 24. Oktober 1924.

Die Hans-Flesch-Gesellschaft will angesichts sich verändernder Arbeitsprozesse Bedingungen und Möglichkeiten schaffen, die akustischen Kunstformen Hörspiel, Feature, Radio-Essay und Audio Art im digitalen Zeitalter lebendig zu erhalten und zu stärken.

Es ist Zeit für eine aktive Auseinandersetzung über die Zukunft unserer akustischen Kunstformen. Es ist keine Zeit mehr, sich der Zukunft passiv zu ergeben. Es ist Zeit für einen Zusammenschluss von AutorInnen, KomponistInnen, TonmeisterInnen, RegisseurInnen, SchauspielerInnen, SchnittmeisterInnen und ProduzentInnen, also von allen, die Hörkunst schaffen.

Die Hans-Flesch-Gesellschaft will diese Auseinandersetzung sowohl in der Theorie als auch in der Praxis führen und fördern – jenseits des Primats der Wirtschaftlichkeit, jenseits des Primats der Effizienz. Die wichtigsten Impulse geben die Mitglieder der Hans-Flesch-Gesellschaft selbst: differenziert durch ihre jeweilige Profession, vereint in dem Gedanken, die akustische Kunst weiter zu entwickeln.

www.hans-flesch-gesellschaft.de


Verband der HörspielRegieVerband der HörspielRegie

Der Verband der HörspielRegie (VdHR e.V.) vertritt die Interessen der Regisseurinnen und Regisseure im Bereich Hörspiel und Radiokunst. Er wurde 2007 gegründet, um die Zukunft des Hörspiels im deutschsprachigen Raum aktiv mit zu gestalten. Unsere Arbeits- und Interessenspartner sind die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, Print- und Audio-Verlage, die Gewerkschaften und die Verwertungsgesellschaften, sowie andere Berufsverbände im Bereich Medien. Die zentralen Ziele des VdHR: Pflege und Ausbau der Hörspielkultur, hohe Qualitätsstandards, die Erhaltung fairer Arbeits- und Honorarbedingungen. Der Verband der HörspielRegie ist Mitglied im Deutschen Kulturrat.

www.vdhr.info


DEGEM-logoDeutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik (DEGEM)

Die Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik (DEGEM) wurde am 26. April 1991 als »DecimE« (Deut­sche Sektion der CIME »Con­fédération Interna­tionale de Musique Electro­acous­tique«) in Berlin ge­gründet. Sie ist Mit­glied im Deutschen Musikrat, in der Gesellschaft für Neue Musik sowie Gründungs- und Kura­toriumsmitglied des Musikfonds e. V.

Die DEGEM fördert elektroakustische Musik und Klangkunst in nationalem und internationa­lem Rahmen. Diesem Zweck dienen die Organisation von Fachtagungen und Kursen, von Konzerten und Klanginstallationen, der internationale Austausch von Informationen, die Her­aus­gabe von Publikationen und Tonträgern sowie seit 2005 in technischer Kooperation mit dem ZKM in Karlsruhe ein Web-Radio mit einem breiten Programmangebot zu Themen der elektroakustischen Kunst.

Ebenso engagiert sich die DEGEM für die Produktionsbedingungen elektroakustischer Musik sowohl im institutionellen Rahmen als auch in der Freien Szene, für geeignete Förderinstru­mente und für die Vernetzung mit anderen Verbänden, Interessenvertretungen, Künstlern und Institutionen.

www.degem.de


Deutscher KomponistenverbandDeutscher Komponistenverband (DKV)
Der Deutsche Komponistenverband versteht sich seit seiner Gründung im Jahr 1954 als Inte­ressenvertretung von Komponistinnen und Komponisten. Er vertritt deutsche Musikautor*innen aller Genres und Sparten. Mit seinen 1.100 Mitgliedern ist der Verband in 11 Landesver­bän­den und den Fachgruppen E-Musik (FEM) und Deutsche Filmkomponistenunion (DEFKOM) organisiert.

Als Berufsverband vertritt der DKV Komponistinnen und Komponisten gegenüber Politik und Wirtschaft. Ein gewichtiger Schwerpunkt ist dabei das Urheberrecht auf nationaler und inter­nationaler Ebene sowie die Mitwirkung und Einflussnahme bei der gesetzlichen Ausgestal­tung der sozialen Absicherung der Arbeit von Urheber*innen im 21. Jahrhundert. Weiter setzt er sich für die Anerkennung und Verbreitung von Musik ein, die von in Deutschland tätigen Mu­sikautor*innen geschaffen und produziert wird.

Der Deutsche Komponistenverband ist in mehreren nationalen und internationalen Orga­ni­sa­tionen vertreten. Dazu gehören der Deutsche Musikrat, die Initiative Urheberrecht, der Bun­desfonds für zeitgenössische Musik, der Deutsche Kulturrat und der Europäische Dachver­band ECSA (European Composer & Songwriter Alliance).

www.komponistenverband.de


deutscher textdichter verbandDeutscher Textdichter-Verband

Der Deutsche Textdichter-Verband e.V. (DTV) vertritt seine Mitglieder gegenüber Politik und Wirtschaft und hält diese über aktuelle Entwicklungen am Musikmarkt und im deutschen und europäischen Urheberrecht auf dem Laufenden. Darüber hinaus bietet er seinen Mitgliedern auch individuelle Beratung in z.B. in Vertrags und Rechtsangelegenheiten an. Der Deutsche Textdichter-Verband hat derzeit etwa 200 Mitglieder. Viele der Kolleginnen und Kollegen im Verband sind neben ihrer Arbeit als Textdichter*in gleichsam erfolgreiche Komponist*in und/oder nicht minder erfolgreiche Interpret*in. Voraussetzung für die Mitgliedschaft sind die deutsche Staatsangehörigkeit oder der steuerliche Wohnsitz in Deutschland und die Tätigkeit als Textdichter überwiegend in deutscher Sprache, wobei mindestens fünf veröffentlichte Liedertexte oder ein Textbuch oder die Mitarbeit an zwei Textbüchern – nachweislich veröffentlicht bzw. aufgeführt/gesendet – die anderen Voraussetzungen für die Mitgliedschaft sind. Die Mitgliederhauptversammlung findet jährlich einmal immer in Verbindung mit der Mitgliederversammlung der GEMA statt.

www.textdichter-verband.de


Gesellschaft für Neue MusikGesellschaft für Neue Musik

Die Gesellschaft für Neue Musik (GN) wurde 1922 gegründet, im Jahr 1933 von den Nationalsozialisten verboten und 1948 neu gegründet. Der Zweck der Gesellschaft ist die Förderung neuer Musik unter Berücksichtigung ihrer individuellen und gesellschaftlichen Funktion, ihrer weiteren Entwicklung sowie der Vermittlung zwischen Theorie und Praxis. Dies soll auf Bundes-, auf Länderebene und in regionalen und lokalen Zusammenhängen geschehen sowie durch internationale Aktivitäten, insbesondere im Rahmen der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM), in der die GNM als Deutsche Sektion ordentliches Mitglied ist. Derzeit gehören ihr über 300 natürliche und 50 kooperative Mitglieder an. Die GNM Vertritt Deutschland bei den »Weltmusiktagen« und beruft eine Jury für die Deutschen Einreichungen. In regelmäßigen Abständen organisiert sie die »Weltmusiktage« in Deutschland oder delegiert diese Aufgabe an eine der regionalen Mitgliedsgesellschaften oder
an korporative Mitglieder. Sie organisiert Konferenzen ihrer regionalen Mitgliedsgesellschaften bzw. der Veranstalter neuer Musik in Deutschland. Sie ist darüber hinaus um intensive Kontaktpflege örtlicher Veranstalter von neuer Musik bemüht und versteht sich als Bindeglied lokaler Initiativen der neuen Musik. Als ein Zusammenschluss von Komponist*innen, Interpret*innen,
Musikolog*innen, Verleger*innen und Liebhaber*innen neuer Musik arbeitet die GNM mit den bestehenden Einrichtungen auf Bundesebene (z. B. dem Deutschen Musikrat) zusammen.
www.g-n-m.de

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